So wird richtig gebarft!

Barfen

Was bedeutet barfen überhaupt? Barfen auch Barf genannt steht für „biologisch artgerechte Rohfütterung“. Es beinhaltet eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise bei Haustieren. Hauptsächlich besteht dieTiernahrung bei diesem speziellen Konzept aus rohem Fleisch, Knochen und Gemüse. Den Ursprung fand diese Art der Fütterung vor vielen Jahren. Es liegt in der Natur der Haustiere, gleich ob Hund oder Katze, sich vom rohen Fleisch zu ernähren. Erst durch das Aufkommen und den steten Fortschritt in der Entwicklung von Fertigfutter Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die naturnahe und tiergerechte Fütterung der Haustiere vernachlässigt. Um dein Haustier zu den Ursprüngen der natürlichen Nahrungsaufnahme zurückzuführen, bedarf es einigen Umstellungen, welche dir bestimmt nicht schwerfallen werden. Vor allem nicht, wenn sich dein Hund oder deine Katze zu einem gesünderen und glücklicheren Haustier verändert.

Tiernahrung für deinen Hund

Im Allgemeinen gelten keine bestimmten Vorschriften, wie du deinen Hund zu füttern hast, sondern einige Richtlinien, an denen du dich bei der Zusammensetzung des Futters orientieren kannst. Folgendes wird von Experten geraten: ca. 2/3 des Futters sollten aus rohem Fleisch bestehen und davon jeweils geschätzte 10% aus Innereien und fleischigen, rohen Knochen und zum weiteren 1/3 sollte die Nahrung aus Getreide, Kartoffeln, Reis, Gemüse und Obst zusammengesetzt sein. Nicht zu vergessen sind die natürlichen Zusatzstoffe, durch welche die Tiernahrung ergänzt werden sollte. Hierzu gehören zum Beispiel Öle, Kräuter, Milchprodukte, Algen, Vitamine und Mineralien. Hunde haben den Vorteil, dass sie den Nährstoffbedarf für einen längeren Zeitraum aufnehmen bzw. decken können. Daher reicht es vollkommen aus, wenn du dich bei der Futterzusammensetzung auf einen Wochenplan konzentrierst.

Tiernahrung für deine Katze

Eine Katze benötigt weniger pflanzliche Nahrungsmittel als ein Hund. Katzen sind auch besonders wählerisch, wenn es um die richtige Wahl der Fleischsorte geht. Daher solltest du deiner Katze zu Beginn der Umstellung auf gebarfte Tiernahrung einige Fleischsorten zur Auswahl anbieten.

Vor- und Zubereitung

Für die Vorbereitung suchst du dir am besten einen Tag aus, an dem du etwas Zeit hast das Fleisch, das Gemüse und das Obst zu verarbeiten und um anschließend einzufrieren. Das Fleisch wird dann in Stücke zugeschnitten, eventuell in geschmolzenem Fett mariniert und portionsweise in Beuteln gepackt. Das Gemüse und Obst sollte voneinander getrennt eingefroren werden. Bei der Zubereitung des Tierfutters sollte jedoch einiges unbedingt beachtet werden. Schweine- und Wildschweinefleisch sind tabu. Fleischknochen müssen immer roh sein. Da auch immer ein Auge drauf werfen, ob der Hund die Knochen überhaupt verträgt, ansonsten lasse diese bitte weg. Obst und Gemüse muss fein püriert sein. Das fördert die Nährstoffaufnahme. Einige Gemüsesorten dürfen nur gekocht verfüttert werden. Hierzu gehören unter anderem Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Kräuter gehören nur ab und zu auf den Ernährungsplan. Bei Milchprodukten gilt es auf die Verträglichkeit des Haustieres zu achten. Grundsätzlich gilt, dass es bei Unverträglichkeiten besser ist, auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten.

  1. Bello-x

    Spannender Artikel. Danke für die Zusammenfassung

    April 7th, 2014 // Reply
  2. Anna-Lena

    Mein Mops Eddy bekommt auch nur Barf Futter =)

    April 14th, 2014 // Reply

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