Windhunde – eine besondere Rasse

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Hunde in der Geschichte

Heute ist es ganz natürlich, dass jedermann einen Hund haben kann und mit ihm sein ganz normales Leben lebt. Egal ob Mops, Schäferhund, Terrier oder eben Windhund – verschiedenste Hundearten bereichern verschiedensten Menschen das Leben mit ihrer unglaublichen Loyalität um einen teuren Freund. Aber das war nicht immer so. Zwar hielten sich einige Leute Hunde, doch nur mancher Hund galt als Privileg. Viele andere Rassen waren leider nicht viel wert – und wurden behandelt wie Gegenstände. Nicht so der Windhund, der hatte „Glück“.

Ein langer Stammbaum!

Bekannt ist diese Rasse jedoch wahrscheinlich schon seit vielen 1000 Jahren. Darstellungen der sehr prägnanten und charakteristischen Optik des Windhundes finden sich tatsächlich schon in ägyptischen Zeichnungen, die geschätzt aus dem 4. Jahrtausend vor Christus stammen! Auch die Griechen  erzählten noch vor Christus über die schlanken und vor allem schnellen Hunde, die gerne für die Jagd eingesetzt wurden. Gelobt und bewundert wurde der anmutige Körperbau und die enorme Geschwindigkeit, die ein Windhund erreichen konnte.

Im Mittelalter eroberte der Windhund schließlich die Adelshäuser, was in Anbetracht der allgemein eher fehlenden Wertschätzung gegenüber Hunden sehr erstaunlich ist. Damals wurde mit Tieren leider umgegangen wie mit Gegenständen, emotionslos und kalt war oft die Behandlung. Ein Tier was nicht mehr nützlich erschien, wurde nicht selten erschlagen oder ertränkt. In England jedoch wurde schließlich sogar von einem König ein Gesetz erlassen, was die Tötung eines Windhundes mit der Todesstrafe belegte! Ebenfalls waren diese angeblich so teuer, dass auch nur gut betuchte Adelige und Herrscherhäuser sie sich leisten konnten. Rückblickend ist es immer wieder erschreckend, wie kaltherzig und grausam früher oft mit Tieren umgegangen wurde. Umso erfreulicher ist es, dass wenigstens einige privilegierte Arten wie z.B. der Windhund vorrangig ein gutes Leben genießen konnten.

Hunde als Familienmitglieder

Auch heute gibt es leider noch schlechte Menschen, die Hunde als einen emotionslosen Gegenstand sehen. Vermehrt wird aber jede“ bunte Mischung“ und jede Rasse geliebt, gilt als vollwertiges Familienmitglied und wird vor allem auch so behandelt.  Und zwar auch, wenn es um das Thema Ferien geht. Keiner will sein Tier „irgendwo“ abgeben, nein, so treue Freunde möchte man in guten und vertrauensvollen Händen wissen. Den passenden Sitter für das Tier zu finden ist aber nicht immer einfach, denn jeder Hund, jede Katze und jedes andere Tier hat seinen ganz eigenen Charakter, eigene Ansprüche, Vorlieben und vielleicht auch (sympathische) Macken. Wer also eine Betreuung für sein Tier sucht (oder auch gerne selbst betreut), ist bei uns wie immer gerne gesehen!

In diesem Sinne wünschen wir allen Tier-Freunden und ihren Vierbeinern ein schönes Wochenende!

Euer Schnuff & Co Team

  1. Sandra Lange

    Toller Artikel, vielleicht kann man beim nächsten mal auch über andere Rassen was schreiben. Würde mich freuen. LG Sandra

    März 5th, 2014 // Reply
  2. Debbi

    Voll Süß <3

    April 14th, 2014 // Reply

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