Rettungshunde

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Vielerorts kommen Rettungshunde zum Einsatz, egal, ob bei einer Vermisstensuche im Inland oder nach einem schweren Erdbeben im Ausland. Die ausgebildeten Hunde sind gefragt und spezialisiert auf: Flächensuche, Trümmersuche, Lawinensuche, Wasserortung und Mantrailing. Letzteres steht für die Fähigkeit aufgrund eines Geruchshinweises eine Person zu suchen und zu finden. Zu Beginn der Prüfung müssen die Hunde in jedem Fall die Begleithundprüfung absolvieren, bei der ihnen ein praktischer Gehorsam  bescheinigt wird. Die Prüfungen für die einzelnen Disziplinen müssen oft jährlich wiederholt werden, damit die Einsatzfähigkeit unter Beweis gestellt wird und erhalten bleibt. Zum deutschen Bundesverband der Rettungshunde gehören fast alle Bundesländer mit den jeweiligen Landesverbänden. Für den Landesverband Berlin sitzt die Rettungsstaffel in Oranienburg und besteht aus 32 Teams (Hundeführer + Hund). Für das Dasein als Rettungshund werden vor allem folgende Hunderassen ausgebildet: Labrador, Rottweiler, Weimaraner, Australian Shepherd und verschiedene Mixrassen. Ihnen ist gemein, dass sie allgemein gefordert werden müssen und typische Gebrauchshunde sind. Zu den Merkmalen gehören u.a. Energie, Intelligenz, hohe Lernbereitschaft und unbedingter Gehorsam. Im letzten Jahr kam es bei der Rettungshundestaffel Berlin zu 11 Einsätzen. Die diesjährige Weltmeisterschaft der Rettungshunde fand im niederländischen Nijmegen statt.

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