Möpse – Die Mitmischer unter den Hunden

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Möpse – die Mitmischer unter den Hunden

Kurze Schnauze, kompakter Bau, große Augen und ein Blick, bei dem viele Menschen dahinschmelzen – das ist er, der viel geliebte Mops.  Aber den Mops zeichnet mehr aus als nur sein niedliches Äußeres. Und vor allem sollte dies nicht der ausschlaggebende Grund sein, sich einen solchen Hund anzuschaffen. Wie jede Hunderasse hat der Mops neben seinem äußerlichen Charakter noch seine ganz eigene Persönlichkeit. Und seine eigenen Ansprüche an die Pflege.

Die Mops – Historie: Hund der Reichen

Zunächst einmal – wo kommt der Mops eigentlich her? Dies ist eine nicht ganz geklärte Frage, aber die Geschichte des Mops ist ohne Zweifel ausgesprochen interessant! Seine Wurzeln hat dieser Hund laut Forschern in China, wo er vor etwa 2000 Jahren vermutlich als eigenständige Rasse gezüchtet wurde. Damals galt ein Mops als Hund der Herrscher, seine Haltung als Privileg. Es wird sogar angenommen, dass es eine Zeit lang ausschließlich der kaiserlichen Familie erlaubt war, den Mops überhaupt zu berühren.  Lediglich ein paar wenige Möpse, die nicht für die Zucht geeignet waren, wurden zu horrenden Preisen an finanzkräftige Bürger verkauft, die stolz waren einen Teil der kaiserlichen Familie bei sich beherbergen zu dürfen.

Zu späteren Zeiten, etwa im 14. Jahrhundert, begeisterten sich schließlich auch europäische Königsfamilien und vermögende Adelshäuser für den niedlichen Hund. Auch hier war der Mops nach wie vor ein Privileg der Reichen und kein Hund für das gemeine Volk. Wie die Rasse nach Europa kam ist nicht ganz schlüssig. Jedoch liegt es nahe, dass Seefahrer sie auf ihren Schiffen mit nach Europa brachten und sie dort verkauften. Erst im 19. Jahrhundert zog der Mops dann auch in die Häuser „normaler“ Bürger ein.

Der Fluch der Vorurteile

Seine Geschichte verlieh dem Mops leider auch ein sehr falsches Image, für das er selbst eigentlich keine Schuld trägt. Die vornehmen und reichen Leute verhätschelten die kleinen Hunde, überfütterten sie und brachten sie kaum in Bewegung. Als klein, fett und faul galt der Mops – und starb deshalb im Laufe der Industrialisierung beinahe aus. Erst seit den 30er Jahren nahm die Anzahl an Möpsen wieder zu. Und das bis heute, denn in unserer modernen Zeit erfahren sie nun schon fast einen „Boom“. Und das zu Recht.

Klein aber Oho

Wider aller Vorurteile ist der Mops durchaus mehr als ein kleiner, dicker, langweiliger und fauler Hund. Im Gegenteil. Möpse stecken voller Energie, müssen genauso ins Freie wie andere Hunde und sind vor allem für ihr Leben gerne einfach dabei!  Denn nichts zeichnet Möpse mehr aus, als ihr wahnsinnig sympathischer und anhänglicher Charakter. Egal was, wann und wo – Möpse sind Familienhunde, wollen immer und überall mitmischen und kennen vor allen Dingen fast keinerlei Aggressionen.  Weiterhin sind die kleinen Racker auch sehr lern – und begeisterungsfähig. Besonders wenn Intelligenz und Schnelligkeit gefragt ist, sind Möpse meist ganz Vorne mit dabei. Sehr selten kommt es vor, dass sie sich gegen Etwas sträuben.

Der Mops und seine Gesundheit

Wie bei Vielen Rassen herrscht hier eine Meinungszwiespalt, ob und inwiefern die Tiere überzüchtet sind und sich dadurch quälen. Beim Mops ist das eingedrückte Gesicht der Streitpunkt. Durch die sehr flache Nase haben tatsächlich einige Möpse Atemprobleme und auch die Augen und das zentrale Nervensystem sind oftmals belastet. Gleichzeitig kann man jedoch anführen, dass diese Beschwerden gut behandelt werden können und der Mops sonst wie jeder andere Hund normale Hundeerkrankungen erfahren kann. Jeder Hundebesitzer sollte – und zwar egal mit welcher Rasse – regelmäßig mit seinem Vierbeiner zum Tierarzt um mögliche Beschwerden frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen. Ein weiteres Argument, das für den Mops spricht, ist ein ganz simples – seine Lebenserwartung. Mit 14 bis 18 Jahren gehört er nämlich zu den Hunderassen mit der höchsten Lebenserwartung.

Kleiner Hund mit großem Herzen

Fassen wir also zusammen. Der Mops ist alles Andere als ein faules dickes Fellknäuel, das den ganzen Tag abwechselnd schläft und frisst. Tatsächlich ist er sogar ein sehr aktiver und wahnsinnig liebesbedürftiger Hund. Eben weil er so auf seine Bezugspersonen fixiert ist, sollte man sich einen solchen Hund nur dann anschaffen, wenn man ihm sicher sehr viel Zeit widmen kann. Auch die Notwendigkeit regelmäßiger Kontrollen durch den Tierarzt (die allerdings bei jeder Hundeart gemacht werden sollten!!) setzt genügend Zeit auf Seiten der Halter voraus.

Wenn ihr noch mehr Interessantes über diese tolle Rasse erfahren wollt, dann informiert euch doch hier:  http://www.mops-pfote.de/ ! 🙂

In diesem Sinne ein mopstastisches Wochenende,

Euer Schnuff & Co Team

  1. Amelie<3

    Möpse sind so süüüß =)

    April 7th, 2014 // Reply
  2. Beate.M

    Ich habe selbst 2 Möpse und würde Sie gegen keinen anderen Hund tauschen hehe

    April 14th, 2014 // Reply
  3. Jessy

    like!

    April 28th, 2014 // Reply

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