Mein Hausbesuch bei den Hundenannies in Berlin!

thyson

Mein erster Tag als Praktikantin und gleich ein Hausbesuch – ich war schon ganz schön gespannt! Gegen Abend machte ich mich dann auch auf den Weg um pünktlich 19.00 Uhr zur vereinbarten Zeit da zu sein.

 

Erstmal ankommen…

Nach einigen Turbulenzen mit der Berliner Bahn war ich dann endlich da und stand vor der Tür. Etwas ratlos allerdings, denn ich fand zunächst kein passendes Klingelschild. Neben dem Hauseingang jedoch befand sich der Eingang zum Hundesalon der Tierbetreuerin – ausgebildete Hundetrainerin und Hundefriseurin – in welchem auch noch das Licht brannte. Gut, fragen kostet ja nichts. Also rief ich fix nochmals bei den Hundenannies an und teilte meine Anwesenheit vergnüglich mit. Genauso vergnüglich erschien plötzlich eine sympathisch wirkende Frau in Hundesalon und winkte mir zu. Aha, so hatten wir uns also gefunden! Der Salon fungiert nämlich gleichzeitig als Hundetagesstätte.

 

Da steckt Liebe drin!

Um die Uhrzeit war es allerdings schon leer, nur der wunderschöne Boxer der Mitarbeiterin empfing mich mit anfänglich misstrauischem Bellen, um sich danach scheinbar bedingungslos in mich und meine nach Katze riechenden Klamotten zu verlieben. Sofort wurde mir Kaffee angeboten und ich konnte mich umschauen. Der Salon bestand aus einem sehr großen und offenen Raum, durch die großen Fenster tagsüber wahrscheinlich sehr schön hell! Weiter vorne gab es noch einen abtrennbaren Bereich mit vielen Kuschelmöglichkeiten, Spielzeugen und einem gigantischen Kuhfell zum hingebungsvollen darauf wälzen. Den sabbernden Boxer Thysson auf dem Schoß (uff!) begann ich dann auch mit meiner Gastgeberin zu schnacken.

Dass hier mehr Liebe zum Tier als finanzielle Absichten im Spiel waren kam schnell zum Ausdruck. Ob Boxer Thysson, Katerchen Moby oder die Hausschildkröte – hier wird alles geliebt, gepflegt, bespielt und als Teil einer großen Familie behandelt. Tagsüber schnappt sich eine Mitarbeiterin die Vierbeiner und fährt mit ihnen zum See oder in den Wald, damit keine Langweile aufkommt und die Hunde ausgelastet sind. In absehbarer Zeit wird der Betrieb jedoch auf ein neues Gelände umsiedeln, wo die Hunde sich dann direkt vor der eigenen Haustür austoben können. Auch kranke Tiere (sofern sie keine ansteckenden Krankheiten haben) würden sie hier aufnehmen und auf die speziellen Bedürfnisse des Tieres eingehen.

 

Ein tolles Erlebnis

Nach dem und mitten im Gespräch verquatschten wir uns auch privat immer weiter über uns, unsere Haustiere aber auch alles andere im Leben. Ich erzählte über meine beiden Kater (die Thysson ganz eindeutig an mir roch), die Uni, meine Familie und meine gegenüber ebenso über Thysson, Familie und Beruf. Hätte ich nicht weiter gemusst, wäre ich wahrscheinlich noch bis spät in die Nacht geblieben. Meine eigenen Lieblinge würde ich hier jedenfalls unbesorgt in vertrauensvolle Händ legen.

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