Interview mit Lasse von Smiling Berlin

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Heute haben wir ein tolles Interview mit Lasse vom Smiling Berlin Verlag für euch.

1. Wie bist du dazu gekommen, deinen Verlag Smiling Berlin zu gründen?

Im Zuge meines ersten Buches Smiling Berlin, das auch einem Facebook-Fotoalbum entstanden ist und dann so viele Fans bekam, dass ich die lustigen Fotos aus dem Alltag in Berlin als Buch rausbringen wollte. Da habe ich auch gleich meinen eigenen Smiling Berlin Verlag gegründet. Die meisten Autoren sind Künstler und suchen sich einen Verlag, weil sie mit der Vermarktung nichts am Hut haben wollen und sich aufs Schreiben konzentrieren wollen. Vermarktung ist allerdings genau mein Thema und meine Leidenschaft. Daher wäre es für mich sehr komisch gewesen, mein Baby „Smiling Berlin“ zur Vermarktung an einen Verlag abzugeben. Entgegen allen Unkenrufen hat sich „Smiling Berlin – Eine Liebeserklärung in Bildern“ sehr erfolgreich knapp 5.000 Mal verkauft. Das ist für einen Regionaltitel sehr gut und wurde z.B. vom Berliner Fenster als „eine der schönsten und skurrilsten fotografischen Liebeserklärungen an das wahre Berlin.“ bezeichnet.
Seitdem habe ich mit Enrico Verworner zu Berlin Lights und dem Festival of Lights einen Bildband und einen Kalender, ein Berliner Weihnachtsbuch und einen weiteren Kunstkalender gemacht. Mit Wolf Schrankl habe ich ein Kinderbuch zum Stoffelch ÄLGI gemacht, der gerade auf Deutschland Couchsurfingtour ist. Guckt mal rein auf www.facebook.de/kinderbuchAELGI. Natürlich habe ich als Autor selbst das Buch „Hundeshauptstadt Berlin“ und jetzt „Deine Welpenfibel“ mit Ines Janke herausgebracht, weil ich mit meinem Hund Ludwig seit zwei Jahren auf den Hund gekommen bin. Es kommt auch im Herbst noch ein Hundekalender für 2015 auf dem Markt, wo ihr euren Augen nicht trauen werdet. Er wird „Mirror Dogs“ heißen. Einen kleinen Eindruck gibt es schon auf www.mirror-dogs.com

2. Was ist deine schönste Erinnerung mit Ludwig?

Oh Gott, frage ein kleines Kind in einem Süßigkeitenladen nach seinem Lieblings-Bonbon… ich glaube, es ist das völlige Vertrauen, das Ludwig uns entgegenbringt und die Freude jeden Abend, wenn ich nach hause komme und er durch den Garten hoppelt und sich so doll freut, dass wir jetzt in den Park zu seinen Kumpels gehen. Ich finde es nach wie vor faszinierend ein Haustier als echtes Familienmitglied zu haben. Ludwig interagiert mit einem und hat seinen eigenen Kopf. Das bringt einen auch mehrmals am Tag zu lachen. Außerdem strahlt Ludwig diese unbändige Ruhe aus, die wir beide als Selbstständige meist nicht haben und uns dann auch beruhigt.

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3. Wie kam es zu deiner Leidenschaft für Tiere?

Ich komme aus einer Familie, die sehr hundefreundlich war, doch sich meist aufgrund der vielen Urlaube nie dazu durchgerungen hat, einen Hund anzuschaffen. Unsere Nachbarn hatten einen Hund namens Bello, ein Labrador, der mein erster Kontakt zu Hunden war.
Als mein Freund und ich vor zwei Jahren in die gemeinsame Wohnung zogen, wollte er unbedingt wieder einen Hund und fragte gleich bei der Mietvertragsunterzeichnung den Vermieter nach der Erlaubnis. Ich hatte ein wenig Angst vor dem Tag, an dem ein Hund unser Leben durcheinander wirbeln sollte. Noch relativ frisch selbstständig hatte ich gerade mein Arbeitspensum auf 40 Stunden runtergefahren, damit ich mit meinem Partner die freigewordene Zeit verbringen konnte und nun sollte noch ein zeitfressender Hund hinzukommen?
Mein Freund wollte schon lange einen Basset Hound. Nachdem ich die Charakterzüge der Rasse studiert hatte, war ich damit einverstanden, weil sie gut zu uns passten. „Meistens langsam und bedächtig ist der Basset nicht geeignet für den hyperaktiven Halter.“ Wir beide selbst keine schlanken, hyperaktiven „Windhund“-Typen bilden mit Ludwig also eine gemütliche, glückliche Familie.

4. Dein Buch „Hundeshauptstadt Berlin“ ist ein großer Erfolg und erfreut sich großer Beliebtheit. Welche Geschichte steht hinter der Entstehung.

Die Verwandlung von einem Nicht-Hundehalter in einen Hundehalter macht Vieles mit einem selbst und mit seiner eigenen Wahrnehmung. Ich habe vorher in meinen Büchern Berlin immer unter einem bestimmten Aspekt portraitiert und nun war es Zeit dies aus Hundesicht und mit Berliner Schnauze zu tun. Natürlich wollte ich auch meine eigene Geschichte erzählen, aber zugleich auch 74 andere Berliner mit Hund ihre persönlichen Geschichten erzählen lassen. Der Bildband-Aspekt findet sich in dem Kapitel „Perspektivenwechsel“ wieder, in dem ich Situationen aus Menschen- und Hundeperspektive fotografiert habe.

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5. Dein neustes Projekt ist die Welpenfibel, was ist das besondere daran?

Die Kombination ist das Besondere, die es so noch nicht gibt. In enger Zusammenarbeit mit Ines Ellen Janke ist die erste Kombination aus Welpenkalender und Welpenratgeber entstanden. Der Kalender orientiert sich an den ersten zwölf Lebensmonaten des Welpen und liefert Checklisten und Tipps für den jeweiligen Lebensmonat. Zudem illustrieren jeweils zwei große Welpenbilder die Lebensphase des Junghundes. Wer selbst schon einmal einen Welpen hatte, kaufte sicherlich viele Welpenratgeber, doch sah nie wieder hinein. Die Welpenfibel kombiniert süße Welpenfotos mit Tipps und nützlichen Ratschlägen. Somit hängt die Welpenfibel im ersten Lebensjahr des Hundes präsent an der Wand und erfährt mehr Aufmerksamkeit als jeder Hunderatgeber. Die Welpenfibel ist rasseübergreifend und vereint Hundehalter von Doggen, Labradoren, Bassets, Pinscher bis hin zu Möpsen. Nachdem im Buch „Hundeshauptstadt Berlin“ sträflicherweise kein einziger Mops vorkam, habe ich dieses Mal alles nachgeholt und so findet sich auf jeder Seite mindestens ein Mops.
Ich habe mich sehr früh entschlossen wie bei dem Hundebuch „Hundeshauptstadt Berlin“, auch bei „Deine Welpenfibel“ und dem Hundekalender „Mirror Dogs“ jeweils einen Euro vom Buchpreis an das Altenheim für Tiere e.V. Berlin zu spenden. Das Projekt unterstütze ich jetzt bereits seit gut einem Jahr und freue mich über jede Spende, die ich dort vorbeibringen kann. Bei allen anderen Büchern in meinem Verlag pflanze ich ja einen Baum in Berlin-Friedrichshagen. Ich habe gerade letzte Woche wieder 200 Bäume pflanzen können. Ein Baum wird gepflanzt, wenn direkt in unserem eigenen Verlagsshop gekauft wird, denn z.B. beim Kauf bei Amazon bleiben 55% des Buchpreises bei Amazon. Daher bitte hier kaufen

Vielen Dank für das Interview Lasse – unter allen Lesern verlosen wir auf Facebook eine der ersten Welpenfibel. Also schaut gern auf unserer Facebookseite vorbei

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