Fit ins Neue Jahr

fitness dog

Neue Runde, neues Glück, neues Jahr.

Alle 365 Tage wiederholt sich das Phänomen: Die Fitnessstudios werden in der Neujahrswoche mit Anmeldungen überflutet, denn – die guten Vorsätze beinhalten bei 52% der deutschen Bevölkerung mehr Fitness und gesündere Ernährung. Ob zum Abnehmen oder einfach um gesünder zu leben, verkehrt ist das nicht. Doch was ist eigentlich mit unseren Lieblingsvierbeinern? Die wenigsten Haustiere, vor allem Hunde, können sich aussuchen, wann und wie viel Auslauf und Bewegung sie am Tag bekommen. Das Fressen hingegen wird immer bereitgestellt und natürlich auch sofort verputzt. Doch welcher Hund zählt schon Kalorien. Hier sollte Frauchen/Herrchen unbedingt eingreifen. Ein übergewichtiger Hund ist nämlich viel schneller anfällig für Krankheiten. Weil wir unseren Liebling aber tagtäglich sehen, fallen uns die paar Kilos zu viel gar nicht wirklich auf. Deswegen sollten Bemerkungen von Familie und Freunden, die das Haustier seltener sehen, wie: „Oh, der ist aber dick geworden!“ spätestens ab diesem Zeitpunkt ernst genommen werden…

Ausgewogenere Ernährung

Genauso wie bei einem Menschen, der sein Gewicht reduzieren möchte, gelten zwei Grundregeln für den Hund: Zur erfolgreichen Abnahme sollte die Kalorienzufuhr verringert werden und das Maß an Bewegung dafür erhöht. Das heißt natürlich nicht, dass der Vierbeiner ab jetzt nur noch einmal am Tag gefüttert und 6 Stunden am Tag ausgeführt werden muss. Nein, Ausgewogenheit ist wie immer der Schlüssel zum Erfolg. Damit Bello nicht unglücklich hungert oder beim Abendessen (mehr als sonst) bettelt, sollte die Kalorienzufuhr nur langsam verringert werden. Und am besten ist es, wenn das Hundefutter ab und zu abwechslungsreich mit frischen Zutaten kombiniert wird. Die Tiernahrungsbranche hat sich natürlich auch schon längst etwas einfallen lassen. Diätnahrung für Tiere gibt es mittlerweile für jede Rasse, Größe, Aktivität und und und… Im Idealfall ist die Meinung des Tierarztes natürlich immernoch Gold wert. Aber grundsätzlich gilt es, den Vierbeiner drei Mal am Tag zu füttern und in nicht allzu großen Portionen. Junk Food ist selbstverständlich das größte Tabu und Hundeleckerlis sollten höchstens 10% der Tageszufuhr abdecken. Herrchen sollte immer bedenken, dass ein Hund kein Mülleimer für die Reste des Familienessens ist und genauso wichtige Ballaststoffe und Vitamine benötigt… Wer das berücksichtigt, sollte sich schon bald über einen schlanken, vitalen Schmusegefährten freuen können!

Mehr Action, mehr Bewegung

Aber nicht immer liegt das Übergewicht an der Ernährung. Oft ist die Ursache ein Mangel an Bewegung: Besonders Stadthunde haben nicht den nötigen Auslauf. Wenn der Besitzer wieder länger arbeiten musste oder zu spät zur Verabredung kommt, fällt der Spaziergang schnell mal kürzer als nötig aus und reicht nur, um das tägliche Geschäft zu verrichten. Doch das ist nicht der Sinn vom Gassi-Gehen. Zumindest nicht nur. Besonders Tiere, die in Wohnungen leben, brauchen viel Bewegung um das dauernde Faulenzen auf der Couch zu kompensieren. Am besten eignen sich Parks oder Hundeauslaufgebiete: Hier können sich Bello und Susi austoben, neue Spielkameraden beschnuppern, wild rumrennen und einfach mal Hund sein. Ohne seinen Besitzer geht das alles aber nicht, da der geliebte Vierbeiner auch hier komplett abhängig ist. Wer aber öfter und länger mit seinem Hund spazieren geht, wird schnell merken, dass nicht nur das Verhältnis zum Tier besser wird, sondern auch der Hunde-Gemütszustand. Außerdem ist zusätzliche Bewegung nie verkehrt, weder für den Hund noch für den Besitzer…

Wir wünschen allen Lesern viel Gesundheit und Erfolg für 2014!

Liebe Grüße,

das Schnuff & Co-Team

 

(Bildquelle: http://www.1015kcls.com/2013/03/11/dogercise-the-new-exercise-trend/)
  1. 31Magda

    Bisher klappen die guten Vorsätze für dieses Jahr ganz gut haha 😀

    April 14th, 2014 // Reply

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